30 Sekunden fehlen zum vermutlichen Erreichen des Saisonziels

Gestern Abend stand das Nachholspiel gegen Venne auf dem Programm. Die Mannschaft von Jörg Baumann hatte in den letzten Wochen fleißig Punkte gesammelt und steht entsprechend gut dar. Die Schwere der Aufgabe war uns also bewusst zudem hatten wir aus dem Hinspiel ( extrem schwache Leistung) noch etwas gut zu machen.

Wir vertrauten der Elf, die am Ende in Fürstenau auf dem Platz stand. Mit kontrollierter Offensive sollte der Weg nach vorne gesucht werden. Da wir bereits früh angelaufen wurden, gab es wenig spielerische Möglichkeiten für uns. Der Ball wechselt auf beiden Seiten vielfach lang hin und her. Torraumszenen waren absolute Mangelware. Leider mussten wir wieder mal Verletzungsbedingt wechseln, diesmal traf es Phil. Mit einem gerechten 0:0 ging es dann in die Pause.

Wir mussten für Halbzeit zwei den Gegenwind berücksichtigen, so dass wir zum Einen bei langen Bällen des Gegners hellwach sind, zum Anderen selber mehr flach spielen war die Ansage. Und Offensiv wollten wir mehr Zug und Mut entwickeln. Das konnten wir dann in der ersten Szene nach der Halbzeit umsetzen. David setzt sich auf rechts durch, die Flanke am zweiten Pfosten findet Michael Schnerre, der den Flugkopfball ins Tor bringt (51. Minute). Danach geht es eigentlich weiter wie bisher, wobei Venne sich nach und nach mehr Ballbesitz erobert, weil wir viel zu tief stehen und das zentrale Mittelfeld hergeben.  Der Ausgleich ist dann nur eine Frage der Zeit. Wir stehen in Mittelfeld und Abwehr zu weit weg. Flanke kommt auf den zweiten Pfosten und Witzel erzielt das 1:1 (75.).  Danach werden wir wieder etwas besser, kommen wieder besser in die Zweikämpfe. Nach Foul an David bekommen wir dann einen Elfmeter. David verwandelt sicher zum 2:1 (86.). Anschließend sind die Jungs wach, nur in der letzten Situation lassen wir uns überrumpeln. Langer Diagonalball auf Klöppel, der den Ball gegen die Laufrichtung und gezielt ins lange Eck köpft. Direkt danach ist Abpfiff. Problematisch dabei ist, er ist der Einzige aus Venne, der sich im Strafraum befindet.

Fazit: Wenn man die 90 Minuten betrachtet ist es ein absolut gerechtes Ergebnis. Wenn man bedenkt wann wir den Ausgleich kassieren ist es bitter. Dennoch zählt dann auch hier wieder, dass wir das Spiel nicht verlieren. Wir bauen den Vorsprung nach unten um einen Zähler aus. Wir brauchen noch 3 Punkte um ganz sicher zu sein, da wir dann neben Ankum auf jeden Fall auch Bippen hinter uns lassen.

Die Möglichkeit diese 3 Punkte zu holen besteht erstmals am Sonntag dem 27.05.2018. Zu Gast ist der TSV Wallenhorst mit seiner Reservemannschaft und mit ihm Dennis Kurth ( dürfte vielen als Hallensprecher unsere beiden letzten Internen Turniere bekannt sein).  Anstoß ist um 15 Uhr. Also kommt vorbei und helft mit. Wir sind kurz vor dem Ziel….

 

3 Verletzte und trotzdem 3 Punkte… weil wir es wollten

Gestern stand das letzte Auswärtsspiel der Saison an. In Fürstenau ging es wieder um ein „do or die“Spiel. Die Ausgangslage wurde der Mannschaft nochmal erörtert. Einzig verantwortlich für den Verbleib in der Kreisliga ist man selber. Egal wie alle anderen Ergebnisse sind. Wir müssen unseren Teil erledigen. Die Mannschaft aus Fürstenau stand mit Punkten vor uns und wir mussten einige Rückschläge hinnehmen.

Erste Hiobsbotschaft; David verletzt sich beim Aufwärmen, taktisches Konzept wurde geändert. Das sollte unser Spiel dann auch erst etwas beinträchtigen, da wir unseren gewohnten Anspieler vorne nicht hatten. Wir versuchten mit Torsten und Maxi vorne den Ball zu halten. Jedoch waren wir oft ungenau und mussten erstmal verteidigen. Das wiederum machten wir ordentlich. Lediglich nach Standards wurde Fürstenau gefährlich, Sülthaus und Ortland hatten jeweils 100%ige Kopfballchancen.

Zweite Hiobsbotschaft dann nach 36 Minuten. Bene Rüther verletzt sich ohne Fremdeinwirkung ( ab ins Krankenhaus). Nächste Umstellung innerhalb der Mannschaft. Wir verteidigen das 0:0 bis zu Pause.

In der Halbzeit wird die Mannschaft für die kämpferische Leistung gelobt. Gleichzeitig werden aber auch warnende Beispiele aus der eigenen Vergangenheit genannt. Das man sich nichts kaufen kann für nur 45 Minuten. Der Glaube an den Nadelstich wird vermittelt und es wird bewusst gemacht, dass es wenig Chancen geben wird, die muss man eiskalt nutzen.

Kurz nach Wiederanpfiff dann die nächste Verletzung. Michael Hegemann landet unglücklich auf der Schulter ( auch hier gibt es dann später den Krankenhausbesuch). Jannik muss auf völlig ungewohnter Position ran und wir setzen einen ersten Stich. Maxi ist im 16er, will seinen Gegenspieler überspielen, der vergrößert seine Fläche mit der Hand und so gibt es den Elfmeter. Torsten verwandelt sicher zum 0:1 (52. Minute).

Danach geht es direkt in die Fürstenauer Druckphase. Bevor sie das 1:1 schießen, kracht der Ball zweimal an die Latte. Beim Tor gibt es den dritten Lattentreffer, der Ball springt ins Tor (58. Minute).  Wir können uns danach wieder besser befreien und lassen weniger zu. Wir vermeiden Ecken und Standards so gut es geht.

In der 80. Minuten krönt Maxi seine starke Leistung. Nach „perfektem Diagonalball“ von Phil ist er wieder im eins gegen eins. Mit viel Mut kurvt er nach innen und schließt gewohnt trocken ab. Und jetzt merkt man wie die Jungs es nach Hause bringen wollen. Einer für alle, alle für einen.  Fürstenau bekommt keine gefährliche Chance mehr. Alle Bälle die aufs Tor kommen sind leichte Beute für Florian.

Fazit: Unter diesen Umständen das Spiel zu gewinnen ist außergewöhnlich. Mehrfach müssen wir umstellen, die Spieler spielen auf ungewohnten Positionen und fighten sich rein. Die drei von der Bank sind sofort da und helfen weiter.  Mit diesem Sieg machen wir einen riesen Schritt Richtung Klassenerhalt. Aber wir sind noch nicht durch!!!! Es bedarf noch mehrfach dieser Leistung um auch rechnerisch die Zweifel zu beseitigen.

Ab jetzt stehen nur noch Heimspiele für uns auf dem Programm. 4 an der Zahl. Los geht es am Mittwoch, wenn um 19:30 der TSV Venne zu Gast ist. Wir freuen uns über jegliche Unterstützung.

Punkteteilung gegen Hunteburg; ein für uns ungewöhnliches 0:0 als Ergebnis

Gestern Nachmittag war der Hunteburger SV zu Gast. Auch hier waren die Vorzeichen klar, beide Mannschaften im Abstiegskampf; verlieren verboten.

Wir hatten als Ziel Ball und Gegner zu kontrollieren. Ganz wichtig war die Prämisse nicht in Rückstand zu geraten. Eine erste Schusschance von Torsten kann der Keeper gut halten (5. Minute). Anschließend passiert in den beiden Strafräumen nicht viel.  Die ersten 20 Minuten spielen wir es ruhig und sachlich. Anschließend haben wir Unruhe auf dem Feld. Dadurch kommt Hunteburg mehr an den Ball. Bis auf Fernschüsse in Fangzaun oder auf den Spielplatz ist aber auch nicht.

Also geht es mit einem 0:0 in die Pause. Dort wird die Mannschaft ermahnt, hinten weiter konzentriert zu bleiben und den Ball im Vortrag nach vorne flach zu halten, bzw. einfacher zu spielen.  Dies wird direkt mit dem ersten und besten Angriff des Spiels um gesetzt. Aber auch hier wackelt nur der Fangzaun. Wir spielen es sehr gut raus, haben dann aber nicht die Ruhe vor der Kiste.

Im weiteren Verlauf des Spiels bekommt Hunteburg zwei Chancen, eine landete abgefälscht am Pfosten. Die andere geht am Tor vorbei. Bei uns fehlt ganz oft die Genauigkeit im letzten Pass. Entsprechend haben wir nur kurz vor dem Ende durch David noch eine Chance, aber auch dabei geht es wieder in den Fangzaun.

Fazit: Wir gewinnen einen Punkt. Mehr war nicht drin, mehr wäre auch nicht verdient gewesen. Wir spielen ein weiteres Mal zu Null, das kann sich sehen lassen.

Weiter geht es bereits morgen Abend. Wir sind zu Gast bei der Eintracht aus Neuenkirchen. Anstoß ist um 19:30. Also packt die Familie ein und alle ab zum Derby.