Archiv für den Monat: September 2014

Endlich wieder gewonnen !

Ein Spiel dauert 90. Minuten und genau so lange hat man Zeit den Siegtreffer zu machen.

Am gestrigen Samstag waren wir zu Gast auf dem Ankumer Kunstrasen. Gastgeber Ankum III versuchte am Anfang tief zu stehen und ließ uns das Spiel machen.

In der Anfangsphase machten wir uns erst mit dem Rasen vertraut, der Ball lief flüssig aber langsam durch die eigenen Reihen. Besonders die linke Seite hatte mehrere Flankenläufen, die aber keine große Gefahr brachten.

Nach einer Viertelstunde wurde Ankum etwas forscher und kam zu Konter oder nach Abspielfehler zu sehr einfachen Ballgewinnen. Nach 20. Minuten können wir eine Ecke nur halb klären. Peichel hat Platz und schiesst aus 20 Metern zum 1:0 ein.

Anschliessend Ankum am Drücker durch die Konter, wir haben Probleme weil wir unsauber und weiterhin zu langsam spielen.  Nähern uns aber dem Tor durch Fernschüsse an. Gut zu sehen war das die beiden Außenverteidger ihre Chance nach vorne suchten, so hatte Andre bereits mehrere Flanken schlagen können. Nach feinem Spielzug über die linke Seite (Flanke Mario, Foulspiel an Benedikt Pohlkamp) zeigte der gute Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt. David Kodde lässt sich das nicht nehmen, 1:1 (41. Minute). Zu diesem Zeitpunkt ein gerechtes Unentschieden. Damit geht es in die Halbzeit, verletzungsbedingter Wechsel (Stefan Lohbeck) bereits vor der Halbzeit.

Mit einem zweiten Wechseln in der Halbzeit wollten wir die rechte Offensivseite stärken. Doch zunächst war Ankum frischer und wacher. Unsere Abstände zwischen den Mannschaftsteilen waren zu groß, so dass Ankum vielfach Platz hatte.

Chancen gab es dann auf beiden Seiten trotzdem erstmal nicht. In der 70. Minute nahm das Spiel wieder Fahrt auf. Wir foulen leider nicht taktisch, die Innenverteidung rückt gar nicht raus, der nächste Fernschuss der zum Tor führt (Wessendorf). Damit 2:1 für Ankum, im Anschluss daran, können wir noch zweimal in höchster Not klären.

nach 80 Minuten setzen wir alles auf eine Karte, hinten nur noch zu dritt und volle Kraft voraus. Dann gewinnen wir wohl den spielentscheidende Zweikampf. Flanke David Kodde und Christoph Merse geht dahin wo es weh tut (2:2 84. Minute).  Anschliessend gibt es dann einige unschöne Szenen, in denen unsere Spieler tätlich angegriffen werden. Für den Schiedsrichter war das nicht zu sehen. es kommt etwas Hektik auf, in dieser Phase schwächt Ankum sich selber (Gelbrot Polifka). Und jetzt waren wir gewillt, auf Sieg zu spielen um den Bock umzustoßen.

Nach Foulspiel haben wir in halbrechter Position einen Freistoß. Phil Wesselkämper flankt vorher und jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa das Ding ist drin. Benedikt Rüther erlöst uns alle. 3:2 in der 89. Minute, ein Sieg des Willens. Die Moral wird endlich belohnt, wir sind zweimal zurückgekommen und gewinnen das Ding.

Fazit: Unser beiden Innenverteidiger sind wieder da. Die gesamte Mannschaft macht weniger Fehler. Spielerisch und vom Tempo können wir sicherlich noch zulegen. Einige schöne Passstaffetten aus dem Training sind zu sehen, jedoch fehlt uns bei Flanken häufig der Abnehmer.

Die Möglichkeit die nächsten drei Punkte zu holen, haben wir am kommenden Sonntag um 15 Uhr. Zu Gast in Schlichthorst ist dann der Sv Grafeld um Trainer Hans Dresmann.

Wer hinten zu viele Fehler macht, kann nicht gewinnen

22.09.2014 – Im zweiten Spiel an diesem Wochenende setzte sich das fort was man wohl unter Lernprozess verstehen kann.

Bereits nach 2 Minuten der erste kapitale Fehler, Webering geht alleine auf den Keeper zu und macht ihn rein.
Wir sortieren uns kurz und mit dem ersten Flankenlauf fällt gleich das 1:1. Die Flanke von Michael Pöttker wird immer länger und fällt ins lange Eck (3. Minute). Anschliessend haben wir viel Balllbesitz, versuchen den Ball in den eigenen Reihen zu halten und zu kombinieren. Wir haben eine sehr gute Phase in der wir reihenweise Ecken erarbeiten, und der Torwart der Berger ein ums andere Mal Klasse hält. In der 25. Minute fällt dann das 2:1. Vorbereitet durch Christoph Merse und verwandelt von David Kodde.
Ab der 35. Minute hören wir dann wieder auf, spielen ungenau und schlampig. Berge kommt zu 3 riesen Torchancen, die Florian Meyer alle überragend abwehrt.

Mit einem glücklichen 2:1 geht es in die Halbzeit, sowhl auf unserer Seite hätten wir eine Vorentscheidung erzielen können, der Berger Ausgleich war auch machbar.

In der zweiten Halbzeit zunächst wieder eine Steigerung von uns, jedoch ohne große Chancen. In der 60. Minute haben wir die wichtigen Zweikämpfe verloren, Pass durch die Mitte, Foulspiel Elfmeter und 2:2. Von nun an war Berge, die etwas bessere Mannschaft weil sie es verstanden gut in die Räume zu spielen und wir ihnen den Platz gaben, in dem wir nicht mannschaftlich geschlossen verteidigen. In der 80. Minute dann die nächste Lehrstunde für unsere Abwehr, Ball wieder durch die Mitte, der Berger stolpert ihn sich vor die Füße und macht das 3:2 (80. Minute).
Mal wieder ein Rückstand und wieder war er zu vermeiden. Was dann kommt spricht für die Moral der Truppe. Alle packen wieder an, alle versuchen den Ausgleich zu erzwingen.
Mehrere Möglichkeiten lassen wir liegen. In der 90. Minute trifft Dominik Mersch dann aus 17. Metern zum Ausgleich.

Fazit: Am Ende ein gerechtes Ergebnis, letztendlich auch weil zum einen beide Torhüter sehr gute Leistungen gezeigt haben. Zum Anderen weil wir aus den vielen Hochkarätern zwischen der 5. Minuten und 35. Minute nur einen Treffer erzielen konnten.
Wir bezahlen im Moment hinten fast jeden Fehler mit einem Gegentor. Gerade unser sehr junges defensives Mittelfeld zahlt hier im Moment Lehrgeld, weil wir den passenden Moment verpassen die Zweikämpfe zu gewinnen. Eine gute Leistung zeigte gestern Benedikt Pohlkamp, der zum ersten mal diese Saison in der Startelf stand.

Unser nächstes Spiel ist am kommenden Samstag um 18 Uhr in Ankum. Gegner Ankum III wird es sicherlich ähnlich schwierig wie gegen Berge gestern.

Autor: Andreas Kreiling

DJK-Damen geraten gegen Union Meppen unter die Räder

20.09.2014 – Einen rabenschwarzen Nachmittag erwischte die 1.Damenmannschaft im Auswärtsspiel gegen den designierten Meisterschaftsfavoriten Union Meppen und unterlag etwas zu hoch mit 1:8-Toren.

Das es sich bei den Gastgeberinnen um eine Topmannschaft der Oberliga handelt hatten einige Spielerinnen wohl vergessen, denn nur so lässt sich die Leistung erklären. Meppen zeigte von Beginn an das sie gewillt waren dieses Spiel für sich zu entscheiden und mit einem Eckball in der 1.Minute starteten sie ihre kleine Oberliga-Demonstration. Der schulbuchreife Kopfball schlug in der rechten Ecke ein – die Führung für Union Meppen.

Doch die DJK kam noch einmal zurück. Carina Kodde nahm das Herz in beide Hände und der Distanzschuss senkte sich unhaltbar ins Meppener Gehäuse. Der Ausgleich in der vierten Minute – der Auftakt für ein Schützenfest ? Nur bedingt – denn die Aussage trifft leider nur für die Gastgeberinnen zu. Union war an diesem Tag einfach kampfstärker, cleverer und treffsicherer. In der 24.Minute erzielten die Emsländerinnen mit einem Abstauber die 2:1-Führung und bereits kurz danach wurde (31. Min) nach schöner Kombination auf 3:1 erhöht. So ging es auch in die Pause.

Nach dem Pausentee spielte die DJK weiter mit und kam auch vereinzelt zu Chancen aber man hatte zu keiner Zeit das Gefühl das sich das Blatt noch wenden könnte. In der 63.Minute machte dann Union mit dem 4:1 den Sack entgültig zu. Was dann folgte war aus positivem Blickwinkel gesehen das weitere Bemühen der DJK einen Treffer zu erzielen, aber Union hatte das Spiel sicher im Griff. In der Schlussviertelstunde erblößte die DJK die Defensive noch weiter, was dann durch vier, teilweise sehr schöne, Treffer der Union mehr als belohnt wurde.

Der 8:1-Sieg der Meppenerinnen geht in Ordnung, ist allerdings etwas zu hoch ausgefallen. Das Glück das wir noch im Spiel gegen Büppel auf unserer Seite hatten war einfach aufgebraucht. Die DJK-Mannschaft muss und wird lernen das in der Oberliga nur mit maximalen Einsatz und ein bisschen Cleverness etwas zu holen sein wird. Das Spiel war ein kleiner Vorgeschmack auf die kommenden Gegner in den nächsten Wochen.

Der Weg zur Spitze, das ist der sehr jungen DJK-Mannschaft mehr als deutlich gezeigt worden, ist noch weit.

Autor: Wolfgang Großpietsch