Archiv für den Monat: November 2017

1.Damenmannschaft geht mit Sieg in die Winterpause

Mit einem nicht unverdienten und enorm wichtigen 2:0-Auswärtssieg gegen das Tabellenschlusslicht TB Twixlum verabschiedete sich das DJK-Damenteam in die Winterpause.

Auf dem ungewohnten, aber recht gut bespielbaren, Schlackeplatz in Emden war es jedoch ein schweres Stück Arbeit die erstmals in dieser Saison in Stammbesetzung angetretenen Gastgeberinnen in die Knie zu zwingen. In einer eher defensiven Grundordnung war die DJK zu Beginn des Spieles darauf bedacht den schon fast obligatorischen frühen Rückstand zu verhindern. Mit etwas Glück und einer gut aufgelegten Anna-Lena Schlüter im Kasten wurde dieser Plan gut umgesetzt –  wobei auf beiden Seiten aber sehr gute Torchancen vergeben wurden. Luisa Wesselkämper erwischte dann kurz vor dem Pausentee die gegnerische Torhüterin auf dem falschen Fuß und schloss flach ins kurze Ecke zur 1:0-Führung ab.

Zu Beginn der 2.Halbzeit folgten wütende Angriffe des TB Twixlum gegen eine unerklärlich nervös und überhastet agierende DJK. Insbesondere die häufigen Ballverluste in der Vorwärtsbewegung schmerzten sehr und so bauten die Gastgeberinnen in der Folgezeit mächtig Druck auf. Aber irgendwie schaffte es das Team und Anna 🙂 mit vereinten Kräften den Kasten sauber zu halten. Erst als abermals Luisa einen der wenigen guten Konter mit Tempodribbling und abschließenden Beinschuss für die Torhüterin zum 2:0 (73.Minute) einschob gingen die Köpfe der noch sieglosen Gastgeberinnen etwas nach unten. Die DJK konnte sich nun etwas vom Druck befreien und bejubelte eine Viertelstunde später den zweiten Saisonsieg in der Meisterschaft.

Zum Abschluss der Hinserie ist es Zeit ein Fazit zu ziehen. Aktuell steht die DJK, mit einem Spiel mehr absolviert als der TUS Glane, in der Tabelle kurz vor den Abstiegsplätzen. Das vor der Saison ausgegebene Ziel – nichts mit dem Abstieg zu tun haben – konnte bislang also nicht erreicht werden.
Die Gründe dafür sind vielfältig. Der Verlust der Leistungsträgerinnen Thea und Johanna schmerzt sehr und kann natürlich nicht ohne weiteres kompensiert werden. Hinzu kommen mit unseren beiden Studentinnen Caro und Vicky zwei Spielerinnen die uns ab Ende August nicht zur Verfügung standen. Mit Luisa und Sophie hatten wir zu Beginn der Saison zudem auch noch Spielerinnen im Team die nach Verletzungen und längerer Pause noch deutlichen Rückstand hatten. Das mit unserem Küken Sophie nach einem rüden Foul, das mich auch nach sechs Wochen noch immer aufregt, erneut mit Bänderrissen im Knöchel längerfristig ausfällt erschwerte die Situation zusätzlich.
Da mit Thea unsere langjährige Abwehrorganisatorin die Mannschaft verließ dauerte es sehr lange bis wir nun nach vielen Umstellungen allmählich eine gewisse Stabilität in unserem Defensivspiel haben.  Zudem verhielt sich das Team in vielen Situationen dermaßen unkonzentriert, dass unsere Gegner regelrecht zu Toren eingeladen wurden. So wurden leider viele mögliche Punkte verschenkt !
Dass wir auch konditionell bislang selten in der Lage waren unsere Gegner in der letzten Spielminuten in die Defensive zu drücken, fiel deutlich auf und wird ein wichtiger Punkt für die kommende Rückserienvorbereitung werden.

Um dieses kurze Fazit versöhnlich ausklingen zu lassen ist es wichtig zum Schluss die positiven Punkte aufzulisten.

  • Ein nach dem Abstieg aus der Oberliga und erneuten Abrutschen in die Abstiegszone der Landesliga schon sensationell guter Teamgeist.
  • Die Integration der neuen Spielerinnen ins Team ist vollauf gelungen.
  • Die gute Trainingsbeteiligung trotz teilweise sehr zeitintensiver Anreisen. Besonders unser Neuzugang Sarah und unsere Azubi Yvonne sind hier zu nennen.  Chapeau!
  • Die Spielerinnen und damit das Team entwickeln sich taktisch in die richtige Richtung. Das wirklich sehr junge Team kann unmöglich den Leistungsstand der Oberligamannschaft vor zwei Spielzeiten haben – dazu sind einfach zu viele Stammkräfte der damaligen Mannschaft nicht mehr dabei – aber alle hängen sich voll rein und das macht Spaß zu sehen.
  • In keinem Spiel hat sich die Mannschaft hängengelassen. Auch nach frühen Rückständen behielten wir immer den Kopf oben.

All das wird in dieser Saison sicherlich nicht für die Meisterschaft reichen. Sollten wir jedoch nicht wieder von der Verletzungsseuche heimgesucht werden können wir unser selbst gestecktes Saisonziel noch erreichen.

dicke Packung in Bramsche

Gestern stand das erste Rückrundenspiel für uns an. Diese Woche stand unter extrem schlechten Voraussetzungen, was sich dann eben am Spieltag auch wieder zeigte.

Die Aufstellung musste mehrfach im Laufe des Sonntagvormittags geändert werden. Am Ende hatten wir dann zu Spielbeginn 11 Mann auf dem Platz, die sich teilweise in neuen Rollen wieder fanden. Entsprechend bedurfte es einiger Zeit um sich dran zu gewöhnen.

Die größte Frage, die sich nach dem Spiel stellt; wie wäre das Spiel gelaufen, wenn das 1:0 kein Tor gewesen wäre? Ein aus meiner Sicht zumindest sehr fragwürdiges Tor, gab es danach auch Zuschauer Meinungen, die aussagten der Ball war nicht voll hinter der Linie.

Dadurch kippt das Spiel in Bramscher Richtung, wir halten dagegen so gut es geht. Bramsche ist aber deutlich zwingender, wir laden kurz vor dem Halbzeit zum 2:0 ein.

In der Pause nehmen wir uns vor, hinten weiter konsequent zu bleiben um das 3:0 zu verhindern. Um dann evtl. am Ende nochmal was zu riskieren. Der Plan fällt jedoch mit unserem 6te Pass nach der Pause. Direkt in die Füße von Kaunas, der schließt trocken ab ins lange Eck. Danach kassieren wir kurze Zeit später das 4:0 und halten anschließend das Tempo aus dem Spiel raus. Kurz vor dem Ende kassieren wir dann noch zwei.

Fazit: Wenn von 23 Spielern nur noch 14 gesunde übrig bleiben und du zweimal verletzungsbedingt wechseln muss, sind wir doch deutlich geschwächt. Die Mannschaft hat tapfer dagegengehalten. Wir müssen uns nun sammeln und Kräfte bündeln um am kommenden Sonntag wieder mit einer schlagkräftigen Truppe aufwarten zu können.

 

Anstoß in Neuenkirchen zum letzten Spiel dieses Jahr ist um 14 Uhr. Wir freuen uns auf zahlreiche Unterstützung.

mit den Grundtugenden wird die Niederlagenserie beendet!

Gestern Abend stand das vorgezogene Spiel gegen Wallenhorst auf dem Programm. Die Mannschaft von Dirk Nowak; dieses Jahr ohne große Verletzungssorgen;  steht ebenfalls im Mittelfeld der Tabelle. Der letztjährige sportliche Absteiger war uns aus beiden Spielen noch gut bekannt. Wir wussten, dass bei der Wetterlage und den Platzverhältnissen nur über die Grundtugenden was zu holen war.

Anfangs hatten wir extreme Mühe uns wieder ins 5-4-1- einzufinden. Gerade die beiden 6er standen extrem tief, so dass Wallenhorst oft durch das Mittelfeld laufen konnte ohne gestört zu werden. Entsprechend gehören die ersten 27 Minuten Wallenhorst. In dieser Phase fallen sowohl das 1:0 und das 2:0 jeweils durch Prawitz, stark begünstigt durch Fehler.

Anschließend geht ein Ruck durch unsere Mannschaft, wir lassen den Ball gefällig laufen, versuchen spielerische Idee zu finden. Wir sind keinesfalls aus dem Spiel raus, arbeiten nun verbissener und werden belohnt. Gutes Pressingverhalten, Balleroberung und Steilpass, Abschluss von Maxi zum 1:2 ( Assist David 35. MInute).  Nur 2 Minuten später belohnt sich dann Michael Schnerre ( mit seinem ersten Kreisligator). Eine Ecke wird zu David geklärt, der flankt butterweich und drin.

Wiederum nur zwei Minuten später, inkonsequentes Handeln am eigenen 16er. Der Ball wird quer gelegt, gegen den satten Schuss hat Florian keine Chance. Da liegt man wieder hinten, gerade ran gekämpft und dann das. Damit geht es in die Pause.

Die Mannschaft wird für die Moral gelobt, gleichzeitig wird aber auch klar gemacht, dass es kein  weiteres Gegentor mehr geben darf. Entsprechend ist klares Handeln hinten gefordert, nach vorne ist immer was drin. Wir müssen einfach weiter spielen und alles raushauen.

Gesagt getan: die Mannschaft steigert sich noch weiter, gerade die Anfangsviertelstunde gehört uns deutlich. Dominik Mersch mit einigen Impulsen nach vorne. Wallenhorst ist nach Standards gefährlich, zu oft kleine unnötige Fouls. In der 59. Minute dann der Strahl von Torsten. Aus gut und gerne über 30 Meter hält er drauf und der Ball schlägt ein. Wir sind also nochmal zurückgekommen.

Anschließend belassen es beide Mannschaften dabei gute Chancen zu vergeben, so dass es am Ende mit einem 3 zu 3 zum Schlusspfiff kommt. Das Spiel lässt sich gut in Phasen einteilen:

1-28 Minuten Wallenhorst

29-45 Schlichthorst

46-67 Schlichthorst

68-80 Wallenhorst, anschließend suchen beide den Lucky Punch.

Fazit: Mit dem Punkt können wir gut leben. Die Mannschaft zeigt eine deutliche Steigerung im Vergleich zu den Vorpartien. Nur so geht’s Männer.

Bevor uns das nächste schwere Spiel erwartet darf gefeiert werden. Am Samstag auf dem Sportlerball gibt es sicherlich einiges zu besprechen :))).

Danach geht die Vorbereitung auf die Partie in Bramsche los. Anstoß am 26.11 ist um 14 Uhr am Bramscher Wiederhall. Wir freuen uns über jede Unterstützung.