mit den Grundtugenden wird die Niederlagenserie beendet!

Gestern Abend stand das vorgezogene Spiel gegen Wallenhorst auf dem Programm. Die Mannschaft von Dirk Nowak; dieses Jahr ohne große Verletzungssorgen;  steht ebenfalls im Mittelfeld der Tabelle. Der letztjährige sportliche Absteiger war uns aus beiden Spielen noch gut bekannt. Wir wussten, dass bei der Wetterlage und den Platzverhältnissen nur über die Grundtugenden was zu holen war.

Anfangs hatten wir extreme Mühe uns wieder ins 5-4-1- einzufinden. Gerade die beiden 6er standen extrem tief, so dass Wallenhorst oft durch das Mittelfeld laufen konnte ohne gestört zu werden. Entsprechend gehören die ersten 27 Minuten Wallenhorst. In dieser Phase fallen sowohl das 1:0 und das 2:0 jeweils durch Prawitz, stark begünstigt durch Fehler.

Anschließend geht ein Ruck durch unsere Mannschaft, wir lassen den Ball gefällig laufen, versuchen spielerische Idee zu finden. Wir sind keinesfalls aus dem Spiel raus, arbeiten nun verbissener und werden belohnt. Gutes Pressingverhalten, Balleroberung und Steilpass, Abschluss von Maxi zum 1:2 ( Assist David 35. MInute).  Nur 2 Minuten später belohnt sich dann Michael Schnerre ( mit seinem ersten Kreisligator). Eine Ecke wird zu David geklärt, der flankt butterweich und drin.

Wiederum nur zwei Minuten später, inkonsequentes Handeln am eigenen 16er. Der Ball wird quer gelegt, gegen den satten Schuss hat Florian keine Chance. Da liegt man wieder hinten, gerade ran gekämpft und dann das. Damit geht es in die Pause.

Die Mannschaft wird für die Moral gelobt, gleichzeitig wird aber auch klar gemacht, dass es kein  weiteres Gegentor mehr geben darf. Entsprechend ist klares Handeln hinten gefordert, nach vorne ist immer was drin. Wir müssen einfach weiter spielen und alles raushauen.

Gesagt getan: die Mannschaft steigert sich noch weiter, gerade die Anfangsviertelstunde gehört uns deutlich. Dominik Mersch mit einigen Impulsen nach vorne. Wallenhorst ist nach Standards gefährlich, zu oft kleine unnötige Fouls. In der 59. Minute dann der Strahl von Torsten. Aus gut und gerne über 30 Meter hält er drauf und der Ball schlägt ein. Wir sind also nochmal zurückgekommen.

Anschließend belassen es beide Mannschaften dabei gute Chancen zu vergeben, so dass es am Ende mit einem 3 zu 3 zum Schlusspfiff kommt. Das Spiel lässt sich gut in Phasen einteilen:

1-28 Minuten Wallenhorst

29-45 Schlichthorst

46-67 Schlichthorst

68-80 Wallenhorst, anschließend suchen beide den Lucky Punch.

Fazit: Mit dem Punkt können wir gut leben. Die Mannschaft zeigt eine deutliche Steigerung im Vergleich zu den Vorpartien. Nur so geht’s Männer.

Bevor uns das nächste schwere Spiel erwartet darf gefeiert werden. Am Samstag auf dem Sportlerball gibt es sicherlich einiges zu besprechen :))).

Danach geht die Vorbereitung auf die Partie in Bramsche los. Anstoß am 26.11 ist um 14 Uhr am Bramscher Wiederhall. Wir freuen uns über jede Unterstützung.

 

uns fehlt im Moment was…..

Gestern Nachmittag stand für uns die weiteste Reise der Saison an. Gegner Hunteburg hatte bis gestern nur 3 Punkte. Eine kämpferische Partie ( wie in den beiden Vorjahresduellen) wurde erwartet.

Mit einer Systemänderung und defensiven Ausrichtung wollten wir unserem Spiel Stabilität verleihen. Anfangs ging das auch ganz gut, wir bekamen viel Ballbesitz und mussten auf die Konter acht geben.  In der Offensive merkte man schon frühzeitig, dass der letzte Wille was zu erzwingen fehlte. Flanken wurden halbherzig vor das Tor gebracht, im Strafraum wurde auch nicht zwingend genug auf das Tor gegangen. Zudem haufenweise Abseitsentscheidungen, die vielfach sicher richtig waren, wo wir lernen müssen, dass die Entscheidungen für den Pass oftmals schneller kommen müssen.

Hunteburg hatte eine glasklare Torchance durch Zeising, der freistehend vor Meyer über das Tor schoss. Vorausgegangen war hier ein Ballverlust in der Vorwärtsbewegung. Einen Freistoß der gefährlich nahe dem Tor kam, war es dann letztendlich auch auf Seiten der Gastgeber. Damit ging es dann auch mit 0:0 in die Pause. Dort nahmen wir uns vor hinten noch wachsamer zu sein, um wirklich weiter die Null zu halten. Vorne wollten wir nicht mehr so oft lang spielen, sondern mehr flach und kurz.

In der 60. Minute fällt dann das Tor für Hunteburg. Mehrfach können wir den Ball aus dem Gefahrenbereich klären, leider sind wir nicht konsequent zudem laufen wir nach dem Ballverlust nicht hinterher sondern schalten ab. Gramke ist der Nutzniesser, der alleine vor dem Tor steht und trifft.

Fortan stellt sich der Hunteburger Beton für uns noch undurchdringlicher dar. Wir kommen nicht mehr zu Chancen aus dem Spiel heraus. Dem letzten Pass fehlt die Genauigkeit. Bei langen Bällen und Flanken bleibt es dabei, wir gehen nicht hin.
Damit bleibt es schlussendlich beim 1:0 und wir fahren mit nichts nach Hause.

Fazit: Wir schaffen es aktuell nicht 100% ins Spiel zu legen, auch gestern fehlen uns Körner um so ein Spiel nicht zu verlieren. Die mangelnde Bereitschaft sich aufzuopfern muss dringend geändert werden, ansonsten steht uns nach einem heißen Herbst auch noch ein möglicher bitterer Frühling ins Haus. Es bedarf einer erhöhten Intensität, wenn man in der Kreisliga punkten will und diese legen wir nicht an den Tag ( auch hier Ausnahmen bestätigen die Regel).

 

Unser nächstes Spiel ist dann mal wieder ein Derby. Zu Gast am kommenden Sonntag um 15 Uhr ist die Spvg Fürstenau. Dort geht es um die nächsten ganz wichtigen 3 Punkte. Für hoffen auf zahlreiche Unterstützung.